Professionelle Zahnreinigung

Gut und gepflegt aussehen ist in unserer heutigen Zeit ein wichtiger gesellschaftlicher Aspekt. Gepflegte Zähne sehen nicht nur gut aus, sie bleiben auch länger gesund. Hier können wir Ihnen hilfreich zur Seite stehen: Prophylaxe heißt das Zauberwort und bedeutet Vorsorge gegen Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches. Es ist inzwischen wissenschaftlich erweisen, dass Karies und Parodontose durchaus verhindert werden können. Regelmäßige professionelle Zahnreinigung ist ein wesentlicher Bereich eines umfangreichen Prophylaxe- Konzeptes, das wir Ihnen anbieten können.

Welcher Mensch ist schon in der Lage, seine Zähne vollständig von Belägen frei zu halten? Es finden sich immer Nischen, enge Zahnzwischenräume, Brückenglieder, Kronenränder und Zahnfleischtaschen, die selbst der geübteste Zahnputzer nicht genügend sauber halten kann. Die dort verbleibenden Beläge sind mit Millionen von Bakterien durchsetzt, die sowohl Karies verursachen als auch Entzündungen auslösen können.

Durch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung werden diese schädlichen Beläge entfernt und somit das Enzündungs- und Kariesrisiko deutlich reduziert.

Wie sieht nun der Ablauf einer professionellen Zahnreinigung aus? Zu Hause stehen zur persönlichen Zahnpflege nur Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide, Interdentalbürsten und ähnliche Hilfsmittel zur Verfügung. In der zahnärztlichen Praxis kommen weitere moderne Hilfsmittel zum Einsatz. Speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen erklären Ihnen zu Beginn der Behandlung die für Sie richtige Putztechnik. Schwachpunkte bei Ihrer persönlichen Reinigung können Ihnen durch Anfärben der Zähne verdeutlicht werden. Mit Hilfe von Ultraschallgeräten wird der Zahnstein entfernt. An schwer zugänglichen Stellen und Nischen werden die vorhandenen Beläge sehr schonend mit speziellen Handinstrumenten beseitigt. Verfärbungen, die durch Kaffee, Tee oder Rauchen entstehen, werden mit einem Pulverstrahlgerät restlos beseitigt. Im Anschluss werden die so gereinigten Zahnflächen mit einem rotierenden Gummikelch und einer Paste geglättet und poliert, um ein schnelles, erneutes Anhaften von bakteriellen Belägen zu verhindern. Abschließend werden alle Zahnflächen mit einem speziellen Fluoridlack touchiert, um den Zahnschmelz zu schützen.

Ihr persönliches häusliches Engagement und eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung bei uns können dauerhaft Zahnschäden und paradontale Erkrankungen vermeiden. Dieses Angebot für mehr Zahngesundheit wird von den gesetzlichen Krankenkassen jedoch finanziell nicht unterstützt. Gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln sind diese Investition in Ihre Zahngesundheit aber mit Sicherheit wert.

Fluoride: Sinnvoll bis ins Alter

Um es vorwegzunehmen: Karies ist keine Fluoridmangelerkrankung. Jedoch benötigen unsere Zähne wergen der heute üblichen Ernährungsgewohnheiten einen intensiven Schutz. Fluoride machen die Zähne härter undwiederstandsfähiger. Zuviel des Guten schadet aber. Deshalb liegt die Kunst in der Dosierung.

Fluoride sind lebenswichtige und in der Natur vorkommende Spurenelemente, ohne die der menschliche Körper nicht existieren könnte. Außer in diversen Nahrungmitteln sind sie in unserem Trinkwasser enthalten, jedoch in sehr unterschiedlicher Konzentration. Zur Kariesvermeidung wäre ein Wert von einem Millionstel (ppm) sinnvoll, wie er zum Beispiel in einigen Regionen der Eifel vorkommt. 90% des deutschen Trinkwassers enthält jedoch nur ein Viertel des gewünschten Wertes. Deswegen ist die künstliche Zuführung in Form von Tabletten, speziellen Speisesalzen, Zahncremes, Gelees oder Mundspülungen empfehlenswert.

Akute Vergiftungserscheinungen wegen Überdosierung sind nahezu ausgeschlossen. Dazu müsste beispielsweise ein 15 kg schweres Kind etwa 300 Fluoridtabletten (250mg) auf einmal zu sich nehmen.

Von großer Bedeutung sind jedoch die heute zunehmenden weißen Schmelzflecken im Zusammenhang mit Fluoridüberdosierung. Deshalb sollten Kinder erstmalig schon mit zwei Jahren zum Zahnarzt, zeitgleich mit dem Absetzen der vom Kinderarzt verordneten Kombination von Vitamin D und Fluorid. Der Zahnarzt beurteilt das individuelle Kariesrisiko und kann Empfehlungen für den einzelnen Patienten geben.

Abzuwägen ist, ob die Fluoridzufuhr mit Tabletten oder im Speisesalz erfolgen soll. Tabletten gewährleisten eine gleichmäßige Zufuhr, haben aber den Nachteil der Gewöhnung an die tägliche Einnahme von Medikamenten. Fluoridiertes, zugleich jodiertes Speisesalz dagegen nutzt auch im Erwachsenenalter, ist aber in Fertig- und Restaurantkost noch nicht enthalten.

Die in den Zahnpasten enthaltenen Fluoride können durch direktes Einwirken den Zahnschmelz härten, was nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen noch effektiver ist als eine Fluoridierung durch Tabletten oder Speisesalz.

Fluoride sind bis ins hohe Lebensalter wichtig. Denn gerade bei verlängerten Zähnen beispielsweise nach einer Parodontitis liegen die weichen Zahnwurzeln frei, welche den Kariesbakterien nur einen unzureichenden Widerstand bieten.

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Donnerstag 7.30 - 13.00 und 14.00 - 18.00

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